Sicherheitsdatenblatt (SDS) - Tetrafluormethan (R14)


Sicherheitsdatenblatt (SDS/MSDS) Tetrafluormethan (R14 / R14 / CF₄ / Carbon Tetrafluoride) CAS-Nr.: 75-73-0 UN-Nr.: 1982 Erstellungsdatum: 2026-08-29

Sicherheitsdatenblatt (SDS)

Tetrafluormethan (R14 / CF₄ / Kohlenstofftetrafluorid)
CAS-Nr.: 75-73-0 UN-Nr.: 1982 Ausstellungsdatum: 29. Aug. 2026 Version: 1.0

1 Identifizierung

1.1 Produktidentifikator

Chemischer NameTetrafluormethan (Kohlenstofftetrafluorid)
Trivialnamen / SynonymeR14, CFC-14, PFC-14, Freon 14, Carbon Tetrafluoride, Perfluoromethane (CF₄)
CAS-Nummer75-73-0
UN-Nummer1982 (compressed gas)
GefahrgutcodeClass 2.2 Nicht brennbar, nicht giftiges Gas
MolekularformelCF4
Molekulmasse88.00 g/mol
Empfohlene VerwendungKältemittel für Ultratieftemperatur, Halbleiter-Ätzgas, elektrisches Isoliergas, Lasergas usw.

1.2 Angaben zum Lieferanten des Sicherheitsdatenblatts

LieferantennameHangzhou Wula Chemical Co., Ltd.
AdresseNo. 7 Longtan Road, Yuhang District, Hangzhou, Zhejiang Province, China
Postleitzahl311100
Telefon+86-571-87024025
Fax+86-571-87024025
E-Mailsafety@wulachem.cn

1.3 Notrufnummer

Nationale chemische Notfallhotline (China): +86-532-83889090 (24 Stunden)

Chemie-Notrufhotline der Provinz Zhejiang: +86-571-88071797

Lieferanten-Notfallkontakt: +86-571-87024025

2 Gefahrenidentifizierung

2.1 GHS-Klassifizierung

Gefahrenklassifizierung:
  • Gases unter Druck (Physical hazard) — Verdichtetes Gas

Hinweis: Diese Substanz gehört zur ASHRAE-Sicherheitsgruppe A1 (geringe Toxizität, nichtbrennbar). Es ist im Wesentlichen ungiftig (LC₅₀ >500.000 ppm). Die Hauptgefahren sind die physische Hochdruckgasgefahr und Erstickung. Der Dampfdruck ist extrem hoch (3800 kPa bei 25°C), bei einer sehr niedrigen kritischen Temperatur (-45,6°C), was bedeutet, dass er bei Umgebungstemperatur nicht verflüssigt werden kann. Das GWP ist mit 7390 extrem hoch, was ihn zu einem extrem potenten Treibhausgas macht.

2.2 GHS-Kennzeichnungselemente

GHS04 Gasflasche

Signalwort: Warnung

Gefahrenhinweise:
  • H280 Enthält Gas unter Druck; kann bei Erwärmung explodieren.
Sicherheitshinweise:
  • P102 Vor der Handhabung alle Sicherheitsvorkehrungen lesen und verstehen.
  • P410+P403 Vor Sonnenlicht schützen. An einem gut belüfteten Ort aufbewahren.

2.3 Andere Gefahren

  • Gas ist schwerer als Luft (ca. 3.0-mal der Dichte der Luft) und kann über große Entfernungen am Boden ausbreiten und eine sauerstoffarme Umgebung (Erstickungsgefahr) erzeugen.
  • Nicht brennbar, , zersetzt sich aber bei hohen Temperaturen (>1000°C) und erzeugt giftigen Fluorwasserstoff und andere Gase.
  • Extrem hoher Zylinder-Innendruck (3800 kPa bei 25°C); der Druck steigt bei Erwärmung weiter an und birgt die Gefahr des Zylinderberstens und einer Explosion.
  • Kritische Temperatur is extremely low (-45.6°C); cannot be liquefied bei Umgebungstemperatur, stored as compressed gas at pressures far higher than typical verflüssigtes Gases.
  • GWP as high as 7390, making it an extremely potent Treibhausgas; emissions muss strictly controlled.

3 Zusammensetzung/Angaben zu Bestandteilen

3.1 Stoff/Gemisch

Dieses Produkt ist ein reiner Stoff.

3.2 Zusammensetzung

BestandteilnameCAS-Nr.Konzentration (Massenanteil)
Tetrafluoromethane75-73-0≥99.9% (Halbleiter-Grad ≥99.999%)

3.3 Verunreinigungen

VerunreinigungIndustriequalitätElectronic-Grade (Halbleiter)
Acidity (as HF)≤0.1 ppm≤0.01 ppm
Feuchtigkeit≤10 ppm≤1 ppm
Luft (N₂+O₂)≤100 ppm≤5 ppm
CO₂≤50 ppm≤1 ppm
Other fluorocarbons≤500 ppm≤5 ppm

4 Erste-Hilfe-Maßnahmen

4.1 Beschreibung der erforderlichen Erste-Hilfe-Maßnahmen

Allgemeiner Rat: Opfer sofort aus dem kontaminierten Bereich entfernen. Warm halten und ruhen lassen. Dieses SDB dem behandelnden Arzt zeigen.

Einatmen:

  • Opfer sofort an die frische Luft bringen. Atemwege freihalten.
  • Sauerstoff verabreichen, falls die Atmung erschwert ist.
  • Bei Atemstillstand künstliche Beatmung durchführen (vorzugsweise mit Beutel-Ventil-Maske oder Taschenmaske; Mund-zu-Mund vermeiden).
  • Bei fehlendem Puls sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung (CPR) beginnen.
  • Opfer warm halten und ruhen lassen. Zustand sorgfältig überwachen.
  • Sofort ärztliche Hilfe holen. Diese Substanz ist ein einfaches Erstickungsmittel; die Hauptgefahr besteht in der sauerstoffarmen Erstickung.

Hautkontakt (Erfrierung / Hochdruckgasinjektionsverletzung):

  • Hochdruckgasinjektion kann Hauterfrierungen und Gewebedurchdringungsverletzungen verursachen.
  • Betroffene Stelle sofort mit großen Mengen lauwarmem Wasser (37–40°C) spülen, um das Wiedererwärmen zu fördern.
  • KEIN heißes Wasser (>40°C) oder direkte Hitze (z. B. elektrische Heizgeräte) verwenden.
  • Erfrorene Stellen NICHT reiben oder massieren; dies kann die Gewebeschäden verschlimmern.
  • Mit sterilem Verband abdecken.
  • Sofort ärztliche Hilfe holen. Verletzungen durch Hochdruckgasinjektion können tiefe Gewebeschäden verursachen, die eine fachärztliche Beurteilung erfordern.

Augenkontakt:

  • Hochdruckgasinjektion kann Augenerfrierungen und mechanische Verletzungen verursachen.
  • Augenlider sofort offen halten und mindestens 15 Minuten lang gründlich mit reichlich Wasser oder Kochsalzlösung spülen.
  • Kontaktlinsen entfernen, falls vorhanden und leicht entfernbar.
  • Sofort ärztliche Hilfe holen, vorzugsweise von einem Augenarzt.

Verschlucken:

Nicht zutreffend. Diese Substanz ist ein verdichtetes Gas; eine orale Exposition ist nicht zu erwarten.

4.2 Wichtigste akute und verzögerte Symptome und Wirkungen

  • Erstickung: Diese Substanz ist ein einfaches Erstickungsmittel. Hohe Konzentrationen verdrängen den Sauerstoff in der Luft und verursachen Hypoxie. Zu den Symptomen zählen schnelle Atmung, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Bewusstlosigkeit und der Tod.
  • Hautkontakt mit Hochdruckgasinjektion: Erfrierung, Gewebedurchdringungsverletzung, Gasembolie (selten, aber schwerwiegend).
  • Augenkontakt mit Hochdruckgasinjektion: schwere Erfrierung, Hornhautschäden, Sehbeeinträchtigung.

4.3 Hinweis auf sofortige ärztliche Hilfe und besondere Behandlung

Hinweise für Ärzte:
  • Symptomatische und unterstützende Therapie. Atemwege freihalten; bei Bedarf Sauerstoff verabreichen.
  • Diese Substanz ist im Wesentlichen ungiftig; die Hauptgefahr ist die Erstickung. Die Korrektur der Hypoxie ist das primäre Behandlungsziel.
  • Verletzungen durch Hochdruckgaseinspritzung können tiefe Gewebeschäden und Luftembolien verursachen; sorgfältige Beurteilung und engmaschige Überwachung sind erforderlich.
  • Erfrierungen nach Standardprotokollen behandeln: Wiedererwärmen mit lauwarmem Wasser (37–40°C). KEINE trockene Hitze oder Massage verwenden.
  • Wenn eine Gasembolie vermutet wird (Hochdruckgas dringt durch die Haut in Blutgefäße ein), sollte eine hyperbare Sauerstofftherapie erwogen werden.

5 Maßnahmen zur Brandbekämpfung

5.1 Löschmittel

Geeignete Löschmittel: Diese Substanz ist nicht brennbar. Für den Brand der Umgebung geeignetes Löschmittel verwenden. Kohlendioxid, Pulver, Wassernebel und Schaum sind geeignet.

Ungeeignete Löschmittel: Keine spezifischen Kontraindikationen.

5.2 Besondere Gefahren durch den Stoff oder das Gemisch

  • Nicht brennbar. Kein Flammpunkt. Keine Explosionsgrenzen. Chemisch extrem inert.
  • Zersetzt sich langsam bei extrem hohen Temperaturen (>1000°C) unter Bildung von giftigem Fluorwasserstoff (HF) und anderen Gasen.
  • Extrem hoher Zylinder-Innendruck (3800 kPa bei 25°C); der Druck steigt bei Erwärmung stark an und kann zum Zylinderbersten führen. Davonfliegende Trümmer können mit hoher Geschwindigkeit schwere Verletzungen verursachen.
  • Kann bei hohen Temperaturen mit reaktiven Metallen (Lithium, Natrium usw.) reagieren.

5.3 Gefährliche Verbrennungsprodukte

Fluorwasserstoff (HF) und andere fluorierte Verbindungen (nur bei extrem hohen Temperaturen).

5.4 Hinweise für die Feuerwehr

  • Feuerwehrleute müssen umluftunabhängige Atemschutzgeräte mit Überdruck (SCBA) und vollständige feuerfeste Schutzkleidung tragen.
  • Wenn möglich, Behälter aus dem Brandgebiet an einen sicheren Ort bringen.
  • Behälter aus sicherer Entfernung mit Wasserspray kühlen, bis der Brand gelöscht ist.
  • Sofort evakuieren, wenn Behälter Verfärbungen zeigen oder Druckentlastungseinrichtungen abzulassen beginnen.
  • Bereich absperren; unbefugtes Personal fernhalten.
  • Ein Flaschenbersten kann hochgeschwindige Splitter erzeugen; Feuerwehrkräfte müssen einen Sicherheitsabstand einhalten und Deckung nutzen.
High-pressure warning: R14 hat einen Dampfdruck von 3800 kPa (ca. 38 atm) bei 25°C, weit höher als typische Kältemittel. Der Flascheninnendruck steigt bei Erwärmung stark an und erzeugt ein extrem hohes Berstrisiko. Die Temperatur muss bei Lagerung und Transport streng kontrolliert werden; die Exposition gegenüber direkter Sonneneinstrahlung und die Nähe zu Wärmequellen sind strengstens verboten.

6 Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung

6.1 Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstung und Notfallverfahren

  • Personal aus dem Leckbereich sofort in Luv-Richtung evakuieren. Sperrzone einrichten und Zugang beschränken.
  • Einsatzkräfte sollten einen Überdruck-SCBA, Standard-Arbeitskleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille tragen.
  • Aus Luvrichtung eintreten.
  • Leck stoppen, wenn dies sicher möglich ist. Vorsicht vor Hochdruckgasinjektionsgefahr.
  • Verschüttete Materialien nicht berühren oder durchschreiten.
  • Never direct Hochdruckgas Ventils toward any person.
  • Notfallkontaktpersonen für externe Unterstützung bereithalten.

6.2 Umweltschutzmaßnahmen

  • Gas am Eindringen in Abwasserkanäle, Keller oder geschlossene Räume hindern.
  • Bereich lüften, um die Dispersion zu beschleunigen.
  • Emissionen dieses extrem wirksamen Treibhausgases bei großen Lecks kontrollieren; nach Möglichkeit zurückgewinnen.
  • Freisetzung in die Atmosphäre vermeiden (GWP = 7390).

6.3 Methoden und Materialien zur Eindämmung und Reinigung

  • Kleine Leckage: Belüftung erhöhen, um die Gasverteilung zu beschleunigen. Sauerstoffwerte überwachen, um Ersticken zu verhindern.
  • Große Leckage:
    • Quellventil schließen, wenn sicher durchführbar.
    • Zurückgewinnen mit dedicated Hochdruckgas-Rückgewinnungsausrüstung.
    • Wenn eine Rückgewinnung nicht möglich ist, auf sichere Konzentration verdünnen durch Belüftung.
  • Flaschenleckage: Gasflasche in einen gut belüfteten sicheren Bereich bringen und langsam entlüften. Wenn das Ventil nicht geschlossen werden kann, Lieferanten für professionelle Handhabung kontaktieren. Nähern Sie sich nicht der Vorderseite eines Hochdruckgaslecks.

6.4 Verweis

Siehe Abschnitt 8 (Expositionsbegrenzung und persönliche Schutzausrüstung) und Abschnitt 13 (Hinweise zur Entsorgung).

Besondere Warnung: Die Gasdichte von R14 beträgt etwa das 3.0-Fache der von Luft und sammelt sich in tiefer gelegenen Bereichen und engen Räumen, wodurch eine sauerstoffarme Umgebung entsteht (Erstickungsgefahr). Prüfen Sie stets den Sauerstoffgehalt (≥19.5%) und verwenden Sie ein Buddy-System vor dem Betreten enger Räume oder tiefer gelegener Bereiche. Diese Substanz ist ein Hochdruckverdichtetes Gas; Lecks bergen Hochdruck-Injektionsgefahren.

7 Handhabung und Lagerung

7.1 Schutzmaßnahmen bei der Handhabung

  • In geschlossenen Systemen mit ausreichender natürlicher Belüftung oder örtlicher Absaugung handhaben.
  • Personal muss besonders geschult sein und streng Betriebsverfahren einhalten. Nur zertifiziertes Personal.
  • Gasaustritt in die Arbeitsplatzatmosphäre verhindern.
  • Achten Sie besonders auf die Betriebssicherheit von Hochdruckgas: Ventile langsam öffnen; niemals Ventilausgänge auf Personen richten.
  • Spezielle Hochdruckgas-Druckminderer und Rohrleitungen verwenden; sicherstellen, dass die Druckwerte die Anforderungen erfüllen.
  • Zylinder vorsichtig handhaben; nicht fallen lassen, schieben, rollen oder anstoßen.
  • Bereich mit Notfallausrüstung für Lecks ausstatten.
  • In Arbeitsbereichen nicht rauchen, essen oder trinken.
  • Explosionssichere Belüftungssysteme und -geräte verwenden.
  • Zylinder, Ventile und Rohrleitungen regelmäßig auf Lecks und Druckintegrität prüfen.
  • Zylinder müssen mit Ventilkappen und Sicherheitsringen ausgestattet sein.

7.2 Lagerungsbedingungen unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten

  • In einem kühlen, trockenen, gut belüfteten unbrennbaren Gaslager lagern.
  • Die Lagertemperatur darf 30°C nicht überschreiten. Von Feuer, Wärmequellen und direkter Sonneneinstrahlung fernhalten. Hochdruckgas ist sehr temperaturempfindlich.
  • Getrennt von brennbaren Gasen, Oxidationsmitteln und reaktiven Metallen lagern.
  • Lagerbereich sollte mit Notfallausrüstung für Lecks ausgestattet sein.
  • Gasflaschen müssen aufrecht gelagert werden, mit Ventilkappen und Sicherheitsringen versehen und sicher fixiert gegen Umfallen.
  • Explosionssichere Beleuchtung und Belüftungssysteme verwenden.
  • Klare Sicherheitswarnschilder in Lagerbereichen anbringen.
  • System mit zwei Personen für Empfang/Ausgabe und zwei Personen für Verwahrung einführen.
  • Die Lagerhalle sollte mit Hochdruckgaskonzentrationsüberwachungsgeräten und Sauerstoffgehaltsüberwachungsgeräten ausgestattet sein.

7.3 Spezifische Endverwendungen

Nur für industrielle Verwendung. Das Personal muss professionell geschult sein. Hauptsächlich verwendet für Tieftemperatur-Kälteerzeugung, Halbleiterätzprozesse und elektrische Isolierung. Nicht für direkten Lebensmittelkontakt, medizinische Inhalation oder andere nicht genehmigte Anwendungen verwenden. Hinweis: Diese Substanz ist ein extrem wirksames Treibhausgas (GWP = 7390); Emissionen und Lecks müssen streng kontrolliert werden.

8 Expositionsbegrenzung und persönliche Schutzausrüstung

8.1 Grenzwerte

China OEL (Arbeitsplatzgrenzwert)Kein festgelegter Grenzwert. Diese Substanz ist ein einfaches Erstickungsmittel; der Sauerstoffgehalt am Arbeitsplatz sollte bei ≥19.5% gehalten werden.
ACGIH TLV-TWA (USA)Kein spezifischer Grenzwert festgelegt (einfaches Erstickungsmittel). Siehe Richtlinien für Sauerstoffgehalte.
OSHA PEL-TWA (USA)Nicht festgelegt (einfaches Erstickungsmittel)
Biologischer GrenzwertNicht festgelegt

Hinweis: Diese Substanz ist ein einfaches Erstickungsmittel und im Wesentlichen ungiftig. Die Hauptgefahr ist die Sauerstoffverdrängung bei hohen Konzentrationen, die zur Erstickung führt. Die Schutzmaßnahmen sollten auf der Überwachung der Sauerstoffwerte am Arbeitsplatz (≥19.5%) konzentriert werden.

8.2 Expositionsüberwachungsmethoden

Gaschromatographie mit Wärmeleitfähigkeitsdetektion (GC-TCD) oder Massenspektrometrie (GC-MS), nicht dispersive Infrarotspektroskopie (NDIR), Sauerstoffgehaltsüberwachungsgeräte.

8.3 Angemessene technische Kontrollen

  • Geschlossene Prozessgestaltung mit allgemeiner Belüftung oder örtlicher Absaugung.
  • Sicherheitsdusche und Augenspülstation bereitstellen.
  • Sauerstoffgehalt-Detektionsalarme in Bereichen installieren, in denen Lecks auftreten können (Untergrenze 19,5%).
  • Explosionssichere elektrische Geräte verwenden.
  • Hochdruck-Rohrleitungssysteme müssen mit Sicherheits-Druckentlastungseinrichtungen und Drucküberwachungsmanometern ausgestattet sein.

8.4 Individuelle Schutzmaßnahmen

Atemschutz:

  • Normale Bedingungen (ausreichend Sauerstoff): kein spezieller Schutz erforderlich.
  • Sauerstoff unter 19,5% oder Konzentration unbekannt: Druckluftunabhängiges Atemgerät mit Überdruck oder Zuluft-Atemgerät muss getragen werden.
  • Entering hoher Konzentration areas or emergency rescue: mit Überdruck SCBA muss getragen werden.

Augen-/Gesichtsschutz:

  • Allgemeiner Umgang: Schutzbrille tragen.
  • Beim Umgang mit Hochdruckgas: chemische Schutzbrille or Gesichtsschild muss getragen werden um Hochdruckgasinjektionsverletzungen zu verhindern.

Hautschutz:

  • Handschutz: Schutzhandschuhe tragen beim Bedienen von Hochdruckventilen und Rohrleitungen.
  • Körperschutz: Standard-Arbeitskleidung.
  • Sonstiges: Rauchen in Arbeitsbereichen verboten; ein Buddy-System beim Betreten von Tanks oder engen Räumen anwenden und den Sauerstoffgehalt überwachen.

8.5 Hygienemaßnahmen

  • Kontaminierte Kleidung nach der Arbeit entfernen und Haut gründlich waschen.
  • Gute persönliche Hygiene aufrechterhalten.
  • Augenspülstation und Notfalldusche am Arbeitsplatz sicherstellen.

9 Physikalische und chemische Eigenschaften

9.1 Grundlegende physikalische und chemische Eigenschaften

Aussehen und GeruchFarblos, geruchloses Gas; gasförmig bei Umgebungstemperatur und -druck. Chemisch extrem inert.
GeruchsschwelleNo odor
pHNicht zutreffend (gas)
Schmelzpunkt / Gefrierpunkt-183.6 °C (-298.5 °F)
Siedepunkt / Siedebereich (101,3 kPa)-128 °C (-198.4 °F)
FlammpunktKeiner (nichtbrennbares Gas)
VerdampfungsgeschwindigkeitNicht verfügbar
Brennbarkeit (Gas)Nicht brennbar
Explosionsgrenzen (obere/untere)Nicht zutreffend (non-flammable gas)
Dampfdruck (25°C)3800 kPa (extremely high, approximately 37.5 atm)
Vapor density (25°C, 1 atm)3,62 g/L (ca. 3,0, schwerer als Luft)
Gas relative density (air = 1)Approximately 3.0
LöslichkeitSehr schwer löslich in Wasser (~0.0015 g/L bei 25°C); schwer löslich in Ethanol und Ether.
Octanol/Wasser-Verteilungskoeffizient (log P)~1.2
SelbstentzündungstemperaturNicht zutreffend (non-flammable)
Zersetzungstemperatur>1000°C Beginn einer langsamen Zersetzung
Viskosität (Gas, 25°C)~17.3 μPa·s
Wärmeleitfähigkeit (Gas, 25°C)~0.0159 W/(m·K)

9.2 Thermodynamische Eigenschaften

Kritische Temperatur-45.6 °C (-50.1 °F) (extremely low; cannot be liquefied bei Umgebungstemperatur)
Kritischer Druck3740 kPa (3.74 MPa / 543 psia)
Kritische Dichte0.63 g/cm³
Verdampfungsenthalpie (am Siedepunkt)136 kJ/kg
Spezifische Wärmekapazität des Gases (25°C, konstanter Druck)0.707 kJ/(kg·°C)
Henry-Konstante (25°C)Nicht verfügbar

9.3 Weitere Sicherheitsdaten

ASHRAE-SicherheitsgruppeA1 (geringe Toxizität, nichtbrennbar)
Ozonabbaupotenzial (ODP)0 (reißt Ozonschicht nicht ab; siehe Abschnitt 12.6)
Treibhauspotenzial (GWP, 100 Jahre)7390 (extremely potent Treibhausgas; see Section 12.6)

10 Stabilität und Reaktivität

10.1 Reaktivität

Extrem chemisch inert; geht unter normaler Temperatur und normalem Druck keine chemischen Reaktionen ein. Eine der stabilsten bekannten organischen Verbindungen.

10.2 Chemische Stabilität

Äußerst stabil unter normalen Temperatur- und Druckbedingungen. Zeigt auch bei erhöhten Temperaturen hohe thermische Stabilität.

10.3 Möglichkeit gefährlicher Reaktionen

  • Zersetzt sich langsam bei extrem hohen Temperaturen (>1000°C) unter Bildung von giftigem Fluorwasserstoff.
  • Kann bei hohen Temperaturen mit reaktiven Metallen (z. B. geschmolzenes Lithium, geschmolzenes Natrium) reagieren.
  • Kann unter extremen Bedingungen (z. B. Plasma, Lichtbogen) mit bestimmten Materialien reagieren.

10.4 Zu vermeidende Bedingungen

High temperature, offene Flamme, electric arc, direct Wärmequellen, Zylinder overpressure

10.5 Unverträgliche Materialien

Reaktive Metalle (Lithium, Natrium, Kalium usw., besonders bei hohen Temperaturen oder im geschmolzenen Zustand), starke Reduktionsmittel

10.6 Gefährliche Zersetzungsprodukte

Fluorwasserstoff (HF) und andere fluorierte Verbindungen (nur bei extrem hohen Temperaturen)

10.7 Gefährliche Polymerisation

Tritt nicht ein.

11 Toxikologische Informationen

11.1 Acute toxicity

Ratte Inhalation LC50 (4 Std.)>500,000 ppm (essentially non-toxic, highest concentration tested)
Kaninchen dermal LD50Nicht verfügbar (gasförmiger Stoff)
Hinweis: R14 ist im Wesentlichen ungiftig (LC₅₀ >500.000 ppm). Seine primäre Gesundheitsgefahr ist einfache Erstickung (Verdrängung von Sauerstoff in der Luft bei hohen Konzentrationen, was zu Hypoxie führt), nicht chemische Toxizität.

11.2 Hautreizung/-verätzung

Keine Hautreizung/-korrosion im gasförmigen Zustand. Hochdruckgasinjektion kann physikalische Erfrierung und mechanische Verletzungen verursachen.

11.3 Augenreizung/-verätzung

Keine Augenreizung/-korrosion im gasförmigen Zustand. Hochdruckgasinjektion kann physikalische Erfrierung und mechanische Verletzungen verursachen.

11.4 Sensibilisierung der Atemwege oder der Haut

Keine Sensibilisierung berichtet.

11.5 Keimzellmutagenität

Keine Daten verfügbar. Based on its chemical inertness, no mutagenic effect is expected.

11.6 Kanzerogenität

Keine Hinweise auf Karzinogenität.

  • IARC (Internationale Agentur für Krebsforschung): Nicht gelistet
  • ACGIH (Amerikanische Konferenz staatlicher Gewerbehygieniker): Nicht gelistet
  • EPA (U.S. Umweltschutzbehörde): Nicht als Karzinogen eingestuft

11.7 Reproduktionstoxizität

Keine Daten verfügbar. Aufgrund seiner chemischen Trägheit wird keine Reproduktionstoxizität erwartet.

11.8 STOT - einmalige Exposition

Keine spezifische Zielorgantoxizität. Diese Substanz ist ein einfaches Erstickungsmittel; die einzige Auswirkung einer Hochkonzentrationsexposition sind zentralnervöse Symptome durch Hypoxie (Schwindel, Kopfschmerzen, Bewusstseinsverlust).

11.9 STOT - wiederholte Exposition

Keine Zielorgantoxizität nach wiederholter Exposition beobachtet. Aufgrund der chemischen Trägheit wird keine wiederholte Expositionstoxizität erwartet.

11.10 Aspirationsgefahr

Diese Substanz ist ein einfaches Erstickungsmittel; die Hauptgefahr ist die Sauerstoffverdrängung bei hohen Konzentrationen, die zur Erstickung führt. Sie verursacht keine chemische Lungenverletzung oder Aspirationspneumonie. Erstickungssymptome verschlimmern sich mit sinkendem Sauerstoffgehalt: 16–19% verursachen schnelle Atmung und verminderte Aufmerksamkeit; 10–14% verursachen beeinträchtigtes Urteilsvermögen und Schwindel; 6–10% verursachen Übelkeit, Erbrechen und Bewusstlosigkeit; <6% können innerhalb kurzer Zeit tödlich sein.

12 Umweltbezogene Informationen

12.1 Ökotoxizität

Akute Fischtoxizität (LC50, 96 hr)Nicht verfügbar (chemisch inert, wird eine geringe Toxizität erwartet)
Akute Daphnientoxizität (EC50, 48 hr)Nicht verfügbar
Algenwachstumshemmung (EC50, 72 hr)Nicht verfügbar
BakterientoxizitätNicht verfügbar

12.2 Persistenz und Abbaubarkeit

  • Atmosphärischer Abbau: Extrem persistent; atmosphärische Lebensdauer von etwa 50,000 Jahren. Reagiert nicht leicht mit Hydroxylradikalen; extrem schwer natürlich abbaubar.
  • Biologische Abbaubarkeit: Nicht biologisch abbaubar (chemisch inert).
  • Hydrolyse: Keine Hydrolyse (chemisch inert).
  • Photodegradation: Äußerst resistent gegen Photodegradation.

12.3 Bioakkumulationspotenzial

log P = 1,2. Sehr geringes Bioakkumulationspotenzial (unter dem Bioakkumulationsgrenzwert von log P = 4,5).

12.4 Mobilität im Boden

Hochflüchtig im gasförmigen Zustand; praktisch unlöslich in Wasser. Verdampft bei Freisetzung in den Boden schnell in die Atmosphäre.

12.5 Ergebnisse der PBT- und vPvB-Bewertung

Diese Substanz ist extrem persistent in der Umwelt (atmosphärische Verweildauer ~50.000 Jahre), hat aber eine geringe Bioakkumulation und geringe Toxizität. Sie erfüllt nicht streng die Toxizitäts- (T) und Bioakkumulationskriterien (B) des PBT-Standards, gilt aber als sehr persistente Substanz (vP).

12.6 Andere schädliche Wirkungen

  • Ozonabbaupotenzial (ODP): 0 (schädigt die Ozonschicht nicht; keine ODS-Substanz)
  • Treibhauspotenzial (GWP, 100-Jahres-Zeithorizont): 7390 (relativ zu CO₂ = 1; extrem starker Treibhauseffekt; gehört zu den PFC-Klasse-Perfluorkohlenstoff-Verbindungen)
  • Diese Substanz ist ein extrem potentes Treibhausgas mit einer atmosphärischen Verweildauer von etwa 50.000 Jahren, das zum Treibhauseffekt mit extrem langfristigen kumulativen Auswirkungen beiträgt.
  • Als Perfluorkohlenstoff (PFC) eingestuft, gelistet unter den Treibhausgas-Kontrolllisten des Kyoto-Protokolls und des Pariser Abkommens.
  • Große Freisetzungen haben schwerwiegende Auswirkungen auf das globale Klima; Emissionen müssen mit Priorität auf Rückgewinnung und Wiederverwendung streng kontrolliert werden.

13 Hinweise zur Entsorgung

13.1 Abfallbehandlungsverfahren

Produkt/Rückstände:

  • NICHT direkt in die Atmosphäre ablassen (extremely potent Treibhausgas, GWP = 7390, atmospheric lifetime ~50,000 years).
  • Rückgewinnung und Recycling (Reinigung und Wiederverwendung) ist der bevorzugte Ansatz (empfohlene Methode).
  • Wenn Rückgewinnung nicht möglich ist, über eine zugelassene Sonderabfallbehandlungsanlage entsorgen.
  • Hochtemperaturverbrennung oder Plasma-Zersetzungsverfahren können verwendet werden; Zersetzungsprodukte werden durch alkalische Wäscher entfernt.
  • Nicht in Abwässer, Gewässer oder Boden einleiten.

Kontaminierte Verpackung:

  • Leere Gasflaschen müssen an den Lieferanten oder eine qualifizierte Einrichtung zur Entsorgung zurückgegeben werden. Leere Flaschen nicht wegwerfen oder zerschneiden.
  • Leere Flaschen mit Resthochdruckgas werden als gefährlicher Abfall behandelt.

13.2 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

  • Vor der Entsorgung nationale und lokale Vorschriften beachten (z. B. Gesetz zur Verhütung und Kontrolle der Festabfallverschmutzung, Gesetz zur Verhütung und Kontrolle der Luftverschmutzung usw.).
  • Personal sollte geeignete persönliche Schutzausrüstung tragen (siehe Abschnitt 8).
  • Für gute Belüftung sorgen, um Ersticken zu verhindern.
  • Entsorgung muss durch eine qualifizierte und zugelassene Einrichtung erfolgen.
  • Entsorgungsunterlagen sollten aufbewahrt werden.

14 Transportinformation

14.1 UN-Nummer

1982 (Tetrafluormethan, verdichtetes Gas)

14.2 Ordnungsgemäße UN-Versandbezeichnung

TETRAFLUOROMETHANE

14.3 Gefahrenklasse(n) für den Transport

Class 2.2 Nicht brennbar, nicht giftiges Gas

14.4 Verpackungsgruppe

Nicht zutreffend (Gase der Klasse 2 werden keiner Verpackungsgruppe zugeordnet)

14.5 Packmarken / Gefahrenkennzeichnung

  • Primäre Gefahrenkennzeichnung: Nicht brennbar nicht giftiges Gas (green, Class 2.2)
  • Zusätzliche Gefahrenkennzeichnung: Keine

14.6 Methoden und Materialien für Eindämmung und Verpackung

  • Nahtloser Stahl-Hochdruckzylinder. Zylinder müssen geltenden nationalen Normen entsprechen (z. B. GB 5099). Die Druckwerte müssen die Hochdruck-Anforderungen erfüllen.
  • Übliche Gebindegrößen: 10L-, 20L-, 40L-, 50L-Hochdruckzylinder; Rohrrahmenfahrzeuge (ISO-Tankbehälter sind nicht anwendbar, da das Gas bei Umgebungstemperatur nicht verflüssigt werden kann).
  • Gewinderichtung des Zylinderventilauslasses: Rechtsgewinde für nicht brennbare, nicht giftige Gase.
  • Fülldruck: typischerweise 15 MPa (150 bar); Hochdruckzylinder und Ventile sind erforderlich.

14.7 Sonderbestimmungen für verschiedene Transportarten

Straßentransport:

  • Fahrzeuge müssen über eine Gefahrguttransportlizenz verfügen.
  • Gasflaschen müssen mit Ventilkappen und Sicherheitsringen versehen sein.
  • Gasflaschen in der Regel flachgelegt mit Ventilen in gleicher Richtung; nicht kreuzweise stapeln. Höhe darf das Fahrzeuggeländer nicht überschreiten.
  • Transport am frühen Morgen/Abend im Sommer, um direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden (Hochdruckgas ist sehr temperaturempfindlich).
  • Festgelegte Routen einhalten; nicht in Wohngebieten oder dicht besiedelten Gebieten anhalten.

Schienentransport:

  • Abdrücken verbieten (kein freies Rollen zur Sortierung).
  • Transport in geschlossenen Waggons; Gasflaschen aufrecht oder flachgelegt und gesichert.

Seetransport (IMDG-Code):

  • UN 1982, Class 2.2
  • Meeresschadstoff: Nein
  • Stauungskategorie: A (an Deck oder unter Deck); muss von Wärmequellen ferngehalten werden.

Lufttransport (ICAO/IATA DGR):

  • UN 1982, Class 2.2
  • Nicht brennbar nicht giftiges Gas
  • Zulässig in Passagier- und Frachtflugzeugen (vorbehaltlich Verpackungsmengenbegrenzungen und Hochdruckzylinder-Anforderungen).

14.8 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender

  • Nicht zusammen mit Oxidationsmitteln, reaktiven Metallen oder Lebensmittel-/Futtermitteln transportieren.
  • Fahrzeuge müssen mit geeigneter Löschausrüstung und Notfallausrüstung für Lecks ausgestattet sein.
  • Transportpersonal muss speziell geschult und zertifiziert sein.
  • Vor Sonnenlicht, Regen und hohen Temperaturen beim Transport schützen (Hochdruckgas is sehr temperaturempfindlich; rising temperature causes sharp pressure increase).
  • Beim Anhalten auf der Strecke fern von Feuer, Wärmequellen und heißen Bereichen bleiben.
  • Auspuffrohre von Fahrzeugen, die dieses Produkt transportieren, müssen mit Funkenfängern ausgestattet sein.
  • Vorsichtig laden und entladen, um Beschädigung von Zylindern und Anschlüssen zu vermeiden.
  • Zylinder beim Transport nicht stoßen; Beschädigungen von Hochdruckgas-Zylindern können schwerwiegende Folgen haben.

15 Vorschriften

15.1 Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzvorschriften/-gesetze für den Stoff oder das Gemisch

Internationale Vorschriften:

  • UN GHS (Global harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien): 8. überarbeitete Ausgabe
  • Montrealer Protokoll: Keine kontrollierte ozonabbauende Substanz (ODP = 0)
  • Kyoto-Protokoll / Pariser Abkommen: Als Treibhausgas gelistet (PFC-class perfluorocarbon compound, GWP = 7390)
  • EU REACH-Verordnung (EG 1907/2006): Registrierte Substanz
  • EU CLP-Verordnung (EG 1272/2008): Verordnung über Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung
  • EU-F-Gase-Verordnung-Verordnung (EG 517/2014): Verordnung über fluorierte Treibhausgase
  • US EPA: PFC-class Treibhausgas, included in Greenhouse Gas Reporting Rule (40 CFR 98)
  • US OSHA HCS 2012 (US-Gefahrstoffkennzeichnung): Gefahrenkommunikationsstandard
  • US DOT 49 CFR: Vorschriften für den Transport gefährlicher Güter
  • ADR/RID: Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße/Schiene
  • IMDG-Code: Internationaler Code für Seeschifftransport gefährlicher Güter
  • IATA DGR: Vorschriften der Internationalen Lufttransportvereinigung für gefährliche Güter

15.2 Chemische Sicherheitsbewertung

Für diese Substanz wurde im Rahmen dieses SDB keine Stoffsicherheitsbeurteilung durchgeführt. Anwender sollten eine eigene Beurteilung auf Grundlage der spezifischen Verwendungsbedingungen durchführen.

16 Sonstige Angaben

16.1 Referenzen

  • NIOSH Taschenführer für chemische Gefahren
  • Internationale Sicherheitskarte für Chemikalien (ICSC)
  • NOAA CAMEO Chemikalien-Datenbank
  • PubChem-Verbindungsdatenbank (CID 6393)
  • ASHRAE Handbuch - Kältesysteme und Anwendungen
  • GB/T 16483-2008 (Inhalt und Reihenfolge der Abschnitte im Sicherheitsdatenblatt für chemische Produkte)
  • GB 30000-Serie (Regeln für Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien)
  • UN-GHS (Global harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien), 8. überarbeitete Ausgabe
  • IPCC Fifth Assessment Report (Treibhausgas GWP data)

16.2 Abkürzungen

AbkürzungVollständiger Begriff
Sicherheitsdatenblatt / Material-SicherheitsdatenblattSicherheitsdatenblatt / Materialsicherheitsdatenblatt
GHSGlobal harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien
CASChemical Abstracts Service (CAS) (Registrierungsnummer)
UNVereinte Nationen (Gefahrgutnummer)
ODPOzonabbaupotenzial
GWPTreibhauspotenzial
PFCPerfluorocarbon
CFCChlorofluorocarbon
LC50Letale Konzentration, 50%
LD50Letale Dosis, 50%
TLV-TWAGrenzwert - Zeitgewichteter Durchschnitt
PELZulässige Expositionsgrenze
SCBAUmluftunabhängiges Atemschutzgerät
PBTPersistent, bioakkumulierbar und toxisch

16.3 Haftungsausschluss

Dieses Sicherheitsdatenblatt (SDS) wurde in Übereinstimmung mit GB/T 16483-2008 und dem UN-GHS-Standard erstellt und dient als Leitfaden für die sichere Verwendung, Handhabung und Entsorgung des Produkts. Die Informationen dienen ausschließlich als sicherer Handhabungsleitfaden und stellen keine Garantie für Produktspezifikationen oder -leistung dar. Nutzer sollten die Anwendbarkeit basierend auf spezifischen Verwendungsbedingungen und lokalen regulatorischen Anforderungen beurteilen und notwendige Sicherheitsvorkehrungen treffen. Der Ersteller übernimmt keine rechtliche Haftung für direkte oder indirekte Verluste, die aus der Verwendung der Informationen in diesem Dokument entstehen. Die Daten in diesem Dokument können aktualisiert werden, sobald neue Forschungsergebnisse und regulatorische Änderungen verfügbar werden; eine regelmäßige Überprüfung der neuesten Version wird empfohlen.


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