Sicherheitsdatenblatt (SDS) - Methan (R50)


Sicherheitsdatenblatt (SDS/MSDS) Methan (R50) CAS-Nr.: 74-82-8 UN-Nr.: 1971 Erstellungsdatum: 2026-08-29

Sicherheitsdatenblatt (SDS)

Methane (R50)
CAS-Nr.: 74-82-8 UN-Nr.: 1971 Ausstellungsdatum: 29. Aug. 2026 Version: 1.0

1 Identifizierung

1.1 Produktidentifikator

Chemischer NameMethane
Trivialnamen / SynonymeR50, HC-50, Sumpfgas, Methylhydrid, Hauptbestandteil von Erdgas
CAS-Nummer74-82-8
UN-Nummer1971 (Methan, verdichtet)
GefahrgutcodeKlasse 2.1 Brennbares Gas
MolekularformelCH4
Molekulmasse16.04 g/mol
Empfohlene VerwendungTieftemperatur-Kältemittel (Tieftemperaturstufe von Kaskadensystemen), Hauptbestandteil von Erdgas, chemischer Ausgangsstoff (Syngas, Wasserstoff-, Methanolproduktion), Brennstoff

1.2 Angaben zum Lieferanten des Sicherheitsdatenblatts

LieferantennameHangzhou Wula Chemical Co., Ltd.
AdresseNo. 7 Longtan Road, Yuhang District, Hangzhou, Zhejiang Province, China
Postleitzahl311100
Telefon+86-571-87024025
Fax+86-571-87024025
E-Mailsafety@wulachem.cn

1.3 Notrufnummer

Nationale chemische Notfallhotline (China): +86-532-83889090 (24 Stunden)

Lieferanten-Notfallkontakt: +86-571-87024025

2 Gefahrenidentifizierung

2.1 GHS-Klassifizierung

Gefahrenklassifizierung:
  • Entzündbares Gas (Physikalische Gefahr) — Kategorie 1A (extrem entzündbar)
  • Verdichtetes Gas (Physikalische Gefahr) — Verdichtetes Gas
  • Spezifische Zielorgantoxizität - einmalige Exposition (Health hazard, Erstickung) — Category 3

2.2 GHS-Kennzeichnungselemente

GHS02 Entzündbar
GHS04 Gasflasche

Signalwort: Gefahr

Gefahrenhinweise:
  • H220 Extrem brennbares Gas.
  • H280 Enthält Gas unter Druck; kann bei Erwärmung explodieren.
  • H336 Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen.
Sicherheitshinweise:
  • P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • P210 Von Hitze, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen.
  • P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Bereichen verwenden.
  • P304+P340 BEI EINATMEN: Die Person an die frische Luft bringen und in einer für die Atmung bequemen Position ruhig lagern.
  • P312 Bei Unwohlsein ein Giftinformationszentrum oder einen Arzt anrufen.
  • P377 Brand des austretenden Gases: Nicht löschen, außer wenn das Leck sicher gestoppt werden kann.
  • P381 Alle Zündquellen beseitigen, wenn gefahrlos möglich.
  • P403 An einem gut belüfteten Ort aufbewahren.
  • P410+P403 Vor Sonnenlicht schützen. An einem gut belüfteten Ort aufbewahren.
  • P405 Unter Verschluss aufbewahren.

2.3 Andere Gefahren

Warnung extrem entzündbares Gas:
  • Dies ist ein Kältemittel der Sicherheitsgruppe A3 (ASHRAE) mit Explosionsgrenzen von 5.0%~15.0% Volumenanteil in Luft. Schon kleine Lecks können explosive Gasmischungen bilden.
  • Dampf ist leichter als Luft (Gasdichte 0.717 g/L, etwa 0.55-mal die der Luft). Er neigt dazu, sich an Decken, Dächern und anderen hohen Punkten zu sammeln und bildet explosive Gasmischungen.
  • Kritische Temperatur ist extrem niedrig (-82.6°C), unter Raumtemperatur. Bei 25°C befindet es sich in einem superkritischen Zustand mit extrem hohem Dampfdruck. Als verdichtetes Gas in Zylinder gelagert.
  • Hohe Konzentrationen können Ersticken und Zentralnervensystemdämpfung verursachen (Schwindel, Schläfrigkeit, Bewusstseinsverlust).
  • Methane itself is essentially non-toxic (rat LC50 > 500,000 ppm); die Hauptgefahren sind Entflammbarkeit und Erstickung.
  • Zylinder können bei Erwärmung durch schnell steigenden Innendruck explodieren.

3 Zusammensetzung/Angaben zu Bestandteilen

3.1 Stoff/Gemisch

Dieses Produkt ist ein reiner Stoff.

3.2 Zusammensetzung

BestandteilnameCAS-Nr.Konzentration (Massenanteil)
Methane74-82-8≥99.5% (refrigerant grade)

3.3 Verunreinigungen

VerunreinigungSpezifikationsgrenze
Feuchtigkeit≤10 ppm
Acidität (als HCl)≤1 ppm
Verdampfungsrückstand≤100 ppm
Nichtkondensierbares Gas (25°C, vol%)≤1.5%
Andere Kohlenwasserstoffe (Ethan, Propan usw.)≤0.5%
Schwefelverbindungen≤1 ppm

Hinweis: Kältemittel-Qualität-Methan hat eine höhere Reinheit als Pipeline-Erdgas und ist speziell für Tieftemperatur-Kaskadenkühlsysteme bestimmt.

4 Erste-Hilfe-Maßnahmen

4.1 Beschreibung der erforderlichen Erste-Hilfe-Maßnahmen

Allgemeiner Rat: Opfer sofort aus dem kontaminierten Bereich entfernen. Warm halten und ruhen lassen. Dieses SDB dem behandelnden Arzt zeigen. Achtung: Bestätigen Sie, dass keine Explosionsgefahr besteht, und alle Zündquellen beseitigen vor dem Betreten des Leckagebereichs.

Einatmen:

  • Opfer sofort an die frische Luft bringen. Atemwege freihalten.
  • Sauerstoff verabreichen, falls die Atmung erschwert ist.
  • Bei Atemstillstand künstliche Beatmung durchführen (vorzugsweise mit Beutel-Ventil-Maske oder Taschenmaske; Mund-zu-Mund vermeiden).
  • Bei fehlendem Puls sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung (CPR) beginnen.
  • Opfer warm halten und ruhen lassen. Zustand sorgfältig überwachen.
  • Sofort ärztliche Hilfe holen.

Hautkontakt (Erfrierung):

  • Betroffene Stelle sofort mit großen Mengen lauwarmem Wasser (37–40°C) spülen, um das Wiedererwärmen zu fördern.
  • KEIN heißes Wasser (>40°C) oder direkte Hitze (z. B. elektrische Heizgeräte) verwenden.
  • Erfrorene Stellen NICHT reiben oder massieren; dies kann die Gewebeschäden verschlimmern.
  • Eingefrorene Kleidung vorsichtig entfernen. Wenn Kleidung an der Haut festklebt, NICHT abziehen; um sie herumschneiden.
  • Mit sterilem Verband abdecken.
  • Sofort ärztliche Hilfe holen.

Augenkontakt:

  • Augenlider sofort offen halten und mindestens 15 Minuten lang gründlich mit reichlich Wasser oder Kochsalzlösung spülen.
  • Sicherstellen, dass alle Augenoberflächen vollständig gespült werden, indem obere und untere Lider angehoben werden.
  • Kontaktlinsen entfernen, falls vorhanden und leicht entfernbar.
  • Sofort ärztliche Hilfe holen, vorzugsweise von einem Augenarzt.

Verschlucken:

Nicht zutreffend. Diese Substanz ist bei Umgebungstemperatur ein Gas; eine orale Exposition wird nicht erwartet.

4.2 Wichtigste akute und verzögerte Symptome und Wirkungen

  • Akute Inhalation: Ersticken, Schwindel, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Ataxie, Bewusstseinsverlust. Sauerstoffwerte unter 18% können Erstickung verursachen.
  • Hautkontakt (flüssig): Erfrierung (blasse, harte Haut, Schmerzen, Blasenbildung).
  • Augenkontakt (flüssig): schwere Erfrierung, Hornhautschäden, Sehbeeinträchtigung.

4.3 Hinweis auf sofortige ärztliche Hilfe und besondere Behandlung

Hinweise für Ärzte:
  • Symptomatische und unterstützende Therapie. Atemwege freihalten; bei Bedarf Sauerstoff verabreichen.
  • Methan selbst ist im Wesentlichen ungiftig; die Hauptgefahr ist die hypoxische Erstickung. Die Korrektur der Hypoxämie ist die wichtigste Behandlungspriorität.
  • EKG und Sauerstoffsättigung des Blutes überwachen; hypoxiebedingte Arrhythmien verhindern.
  • Erfrierungen nach Standardprotokollen behandeln: Wiedererwärmen mit lauwarmem Wasser (37–40°C). KEINE trockene Hitze oder Massage verwenden.
  • Bei Verbrennungen (Brandalarm) Prinzipien der thermischen Verbrennungsbehandlung anwenden.

5 Maßnahmen zur Brandbekämpfung

Extrem entzündbares Gas! Dies ist ein Kältemittel der Sicherheitsgruppe A3 mit Explosionsgrenzen von 5,0%~15,0% Vol.-% in Luft, extrem niedrigem Flammpunkt (-188°C) und Selbstzündungstemperatur von 537°C. Jede Zündquelle (offene Flamme, statische Elektrizität, elektrischer Funke, heiße Oberfläche) kann es entzünden oder eine Explosion verursachen.

5.1 Löschmittel

Geeignete Löschmittel: Trockenchemisches Pulver, Kohlendioxid, Wassernebel (zum Kühlen von Behältern). Bei großen Gasbränden ist der bevorzugte Ansatz, zunächst den Gasfluss zu stoppen und dann zu löschen.

Ungeeignete Löschmittel: Direkte Wasserstrahlen (können Flamme ausbreiten und Unfallbereich vergrößern).

5.2 Besondere Gefahren durch den Stoff oder das Gemisch

  • Extrem entzündbar; bildet explosive Gasmischungen mit Luft (Explosionsgrenzen 5.0%~15.0% volumenmäßig).
  • Dämpfe sind leichter als Luft (ca. 0,55-fache Luftdichte); sammeln sich an Decken, Dächern und hohen Punkten, wo sie zur Zündquelle zurückschlagen können.
  • Gasflaschen können bei Erhitzung aufgrund schnell steigenden Innendrucks bersten oder explodieren.
  • Unvollständige Verbrennung erzeugt Kohlenmonoxid (CO), ein giftiges Gas.
  • Verbrennung in engen Räumen kann Gasexplosion verursachen.

5.3 Gefährliche Verbrennungsprodukte

Kohlendioxid (CO₂), Wasser (H₂O), Kohlenmonoxid (CO, aus unvollständiger Verbrennung).

5.4 Hinweise für die Feuerwehr

  • Feuerwehrleute müssen umluftunabhängige Atemschutzgeräte mit Überdruck (SCBA) und vollständige feuerfeste Schutzkleidung tragen.
  • Wenn ein austretendes Gas brennt, die Flamme NICHT löschen, außer das Leck kann sicher abgedichtet werden. Fortgesetztes Brennen verhindert Gasansammlung, die zu einem größeren explosiven Gemisch führen könnte. Sobald das Leck gestoppt ist, erlischt die Flamme von selbst.
  • Wenn möglich, Behälter aus dem Brandgebiet an einen sicheren Ort bringen.
  • Behälter aus sicherer Entfernung mit Wasserspray kühlen, bis der Brand gelöscht ist.
  • Sofort evakuieren, wenn Behälter Verfärbungen zeigen oder Druckentlastungseinrichtungen abzulassen beginnen.
  • Bereich absperren; unbefugtes Personal fernhalten.
  • Brennende Behälter mit großen Wassermengen aus der Entfernung kühlen; Personal muss sich windseitig aufhalten.

6 Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung

Extrem entzündbar! Erstes Prinzip bei Leckaustritt: Sofort alle Zündquellen beseitigen (offene Flamme, statische Elektrizität, elektrische Funken, mechanische Funken usw.), Personal windabwärts evakuieren, die Verwendung funkenerzeugender Werkzeuge und Ausrüstung verbieten und explosionsgeschützte elektrische Ausrüstung verwenden.

6.1 Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstung und Notfallverfahren

  • Personal aus dem Leckbereich sofort in Luv-Richtung evakuieren. Sperrzone einrichten und Zugang beschränken.
  • Alle Zündquellen sofort beseitigen: Strom abschalten, keine offene Flamme, nicht rauchen, keine Verwendung von nicht explosionsgeschützter Ausrüstung.
  • Einsatzkräfte sollten einen SCBA, antistatische Kleidung, kryogene Handschuhe und Augenschutz tragen.
  • Aus Luvrichtung eintreten.
  • Leck stoppen, wenn dies sicher möglich ist. Wenn das Ventil nicht geschlossen werden kann, vom Leckpunkt weggehen und auf fachgerechte Entsorgung warten.
  • Verschüttete Materialien nicht berühren oder durchschreiten.
  • Nur funkenfreie Werkzeuge verwenden.

6.2 Umweltschutzmaßnahmen

  • Verhindern, dass Gas in Abwasserkanäle, Keller, Höfe oder geschlossene Räume gelangt.
  • Bereich lüften, um die Dispersion zu beschleunigen. Since methane is lighter than air, leaked gas will rise; accumulation at high points muss monitored.
  • Freisetzungen minimieren, um Treibhausgasemissionen zu kontrollieren; nach Möglichkeit zurückgewinnen.
  • Freisetzung in Atmosphäre, Gewässer oder Boden vermeiden.

6.3 Methoden und Materialien zur Eindämmung und Reinigung

  • Kleine Leckage: Belüftung erhöhen, um die Gasverteilung zu beschleunigen. Überwachen Sie die Brenngaskonzentration (LEL) und den Sauerstoffgehalt, um Explosion und Erstickung zu verhindern.
  • Große Leckage:
    • Quellventil schließen, wenn sicher durchführbar.
    • Mit spezieller Gasrückgewinnungsausrüstung zurückgewinnen.
    • Wenn Rückgewinnung nicht möglich ist, kann kontrolliertes Verbrennen eingesetzt werden (erfordert Fachpersonal und -ausrüstung).
    • Wassersprühnebel/-nebel zum Verdünnen verwenden leaked gas (verhindern, dass Wasser in Abwasserkanäle gelangt).
  • Flaschenleckage: Gasflasche in einen gut belüfteten sicheren Bereich bringen und langsam entlüften. Wenn das Ventil nicht geschlossen werden kann, Lieferanten für professionelle Handhabung kontaktieren.

6.4 Verweis

Siehe Abschnitt 8 (Expositionsbegrenzung und persönliche Schutzausrüstung) und Abschnitt 13 (Hinweise zur Entsorgung).

Kritische Gefahr: Methangas ist leichter als Luft (Dampfdichte ca. 0,55-fache der Luft). Austretendes Gas steigt auf und sammelt sich an Decken, Dächern und anderen hohen Punkten und bildet explosive Gasgemische. Brenngasdetektoren müssen an hohen Punkten installiert und eine Belüftung in der Höhe sichergestellt werden.

7 Handhabung und Lagerung

7.1 Schutzmaßnahmen bei der Handhabung

  • In geschlossenen Systemen mit ausreichender natürlicher Belüftung oder örtlicher Absaugung handhaben. Da Methan leichter als Luft ist, sollten Abluftöffnungen an hohen Punkten angeordnet sein.
  • Personal muss besonders geschult sein und streng Betriebsverfahren einhalten. Nur zertifiziertes Personal.
  • Gasaustritt in die Arbeitsplatzatmosphäre verhindern.
  • Kontakt mit starken Oxidationsmitteln vermeiden (flüssiger Sauerstoff, Fluor, Chlor usw.).
  • Zylinder vorsichtig handhaben; nicht fallen lassen, schieben, rollen oder anstoßen.
  • Bereich mit Notfallausrüstung für Lecks ausstatten.
  • In Arbeitsbereichen nicht rauchen, essen oder trinken.
  • Isolierte Handschuhe und Augen-/Gesichtsschutz beim Umgang mit Flüssigkeit tragen, um Erfrierungen zu vermeiden.
  • Explosionssichere Belüftungssysteme und -geräte verwenden.
  • Flaschen, Ventile und Rohrleitungen regelmäßig auf Lecks überprüfen.
  • Alle elektrischen Anlagen müssen die entsprechende ExplosionsSchutz-Einstufung erfüllen.
  • Statische Elektrizitätsgefahren beseitigen; Personal muss antistatische Kleidung und Schuhwerk tragen.

7.2 Lagerungsbedingungen unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten

  • In einem kühlen, trockenen, gut belüfteten Lager für brennbare Gase lagern.
  • Lagertemperatur sollte 30°C nicht überschreiten. Von Feuer, Wärmequellen und direkter Sonneneinstrahlung fernhalten.
  • Getrennt von Oxidationsmitteln, Halogenen und starken Säuren lagern. Nicht zusammen mit unverträglichen Materialien lagern.
  • Lagerbereich sollte mit Notfallausrüstung für Lecks und brennbare Gasdetektoren ausgestattet sein.
  • Gasflaschen müssen aufrecht gelagert werden, mit Ventilkappen und Sicherheitsringen versehen und sicher fixiert gegen Umfallen.
  • Explosionssichere Beleuchtung und Belüftungssysteme verwenden.
  • Verwendung von Geräten und Werkzeugen untersagen, die Funken erzeugen können.
  • Das Lagerdach sollte mit hochliegenden Entlüftungsöffnungen versehen werden, da Methan leichter als Luft ist und sich an hohen Punkten ansammelt.
  • Klare Sicherheitswarnschilder "Keine offenen Flammen" und "Explosionsgeschützte Zone" in Lagerbereichen anbringen.
  • System mit zwei Personen für Empfang/Ausgabe und zwei Personen für Verwahrung einführen.

7.3 Spezifische Endverwendungen

Nur für industrielle Verwendung. Das Personal muss professionell geschult sein. Hauptsächlich verwendet als Tieftemperaturkältemittel in der Tieftemperaturstufe von Kaskadenkältesystemen. Nicht für direkten Lebensmittelkontakt, medizinische Inhalation oder andere nicht genehmigte Anwendungen verwenden.

8 Expositionsbegrenzung und persönliche Schutzausrüstung

8.1 Grenzwerte

China OEL (Arbeitsplatzgrenzwert)Kein festgelegter Grenzwert. Methan ist ein einfaches Erstickungsmittel; empfohlener Kontrollwert: Sauerstoffgehalt nicht weniger als 18%.
ACGIH TLV-TWA (USA)No specific TLV established (einfaches Erstickungsmittel); reference limit: 1000 ppm (based on alkane gases)
OSHA PEL-TWA (USA)Kein spezifischer Grenzwert festgelegt (einfaches Erstickungsmittel)
Einfaches ErstickungslimitDer atmosphärische Sauerstoffgehalt sollte bei 19,5%~23,5% gehalten werden (normale Luft enthält ca. 20,9% Sauerstoff)
Biologischer GrenzwertNicht festgelegt

Hinweis: Methan wirkt als einfaches Erstickungsmittel; sein Gefahrenmechanismus ist die Verdrängung von Sauerstoff in der Luft, was zu Hypoxie führt, nicht chemische Toxizität. Die wichtigsten Überwachungsindikatoren sind der Sauerstoffgehalt am Arbeitsplatz und die Brenngaskonzentration (LEL).

8.2 Expositionsüberwachungsmethoden

Brenngasdetektor (katalytische Verbrennung oder Infrarot-Typ, misst LEL%); Gaschromatographie (GC-FID oder GC-MS); Sauerstoffmonitor (elektrochemischer Sensor).

8.3 Angemessene technische Kontrollen

  • Geschlossene Prozessgestaltung mit allgemeiner Belüftung oder örtlicher Absaugung. Exhaust vents at high points since methane is lighter than air.
  • Sicherheitsdusche und Augenspülstation bereitstellen.
  • Brenngas-Alarmmelder in Bereichen installieren, in denen große Lecks auftreten können (Detektoren sowohl an hohen als auch an niedrigen Punkten).
  • Explosionsgeschützte Elektrogeräte verwenden, die der entsprechenden Einstufung entsprechen.
  • Sauerstoffüberwachungs- und Alarmgeräte installieren.

8.4 Individuelle Schutzmaßnahmen

Atemschutz:

  • Normale Bedingungen (unter Grenzwert, normaler Sauerstoff): keine spezielle Schutzausrüstung erforderlich.
  • Elevated concentrations or oxygen-deficient Atmosphäre: mit Überdruck self-contained breathing apparatus (SCBA) or luftversorgtes Atemgerät muss getragen werden.
  • Notfallrettung/Evakuierung: mit Überdruck SCBA muss getragen werden.

Augen-/Gesichtsschutz:

  • Allgemeine Handhabung: Schutzbrille.
  • Be Umgang mit Flüssigkeit oder möglicher Flüssigkeitsexposition: chemische Schutzbrille oder Gesichtsschild tragen, um Erfrierungen zu vermeiden.

Hautschutz:

  • Handschutz: Allgemeine Arbeitshandschuhe für normale Handhabung; Kälteisolierhandschuhe für Flüssigkeitskontakt.
  • Körperschutz: antistatische Arbeitskleidung; kältebeständige Kleidung bei Flüssigkeitskontakt.
  • Sonstiges: Rauchen in Arbeitsbereichen verboten; antistatisches Schuhwerk tragen, um statische Gefahren zu beseitigen; ein Buddy-System beim Betreten von Tanks, engen Räumen oder anderen Bereichen mit hoher Konzentration mit SCBA anwenden.

8.5 Hygienemaßnahmen

  • Kontaminierte Kleidung nach der Arbeit entfernen und Haut gründlich waschen.
  • Gute persönliche Hygiene aufrechterhalten.
  • Augenspülstation und Notfalldusche am Arbeitsplatz sicherstellen.

9 Physikalische und chemische Eigenschaften

9.1 Grundlegende physikalische und chemische Eigenschaften

Aussehen und GeruchFarblos, geruchloses Gas; gasförmig bei Umgebungstemperatur und -druck; farblose transparente Flüssigkeit unter Druck (kritische Temperatur -82.6°C, cannot be liquefied at room temperature)
GeruchsschwelleGeruchlos (reines Methan hat keinen Geruch; Erdgas wird für die Lecksuche odorisiert; Kältemittelqualität ist nicht odorisiert).
pHNicht zutreffend (gas)
Schmelzpunkt / Gefrierpunkt-182.5 °C (-296.5 °F)
Siedepunkt / Siedebereich (101,3 kPa)-161.5 °C (-258.7 °F)
Flammpunkt-188 °C (-306.4 °F)
VerdampfungsgeschwindigkeitNicht verfügbar
Brennbarkeit (Gas)Extrem entzündbar
Explosionsgrenzen (obere/untere)Upper 15.0% / Lower 5.0% (Volumenanteil in Luft)
Dampfdruck (25°C)Extremely high (supercritical state; kritische Temperatur -82.6°C is below 25°C, saturated Dampf pressure cannot be expressed; stored in Zylinder as compressed gas)
Dampfdichte (Luft = 1)~0.55 (leichter als Luft)
Gasdichte (0°C, 1 atm)0.717 g/L
Relative Dichte (Flüssigkeit, at Siedepunkt)0.422 g/cm³ (Dichte der Flüssigkeit am Siedepunkt)
LöslichkeitSchwer löslich in Wasser (~22 mg/L bei 25°C); löslich in Ethanol, Ether, Benzol und anderen organischen Lösungsmitteln
Octanol/Wasser-Verteilungskoeffizient (log P)~1.09
Selbstentzündungstemperatur537 °C (999 °F)
Zersetzungstemperatur>1000 °C Beginn der thermischen Zersetzung
Viskosität (Gas, 25°C)~11.2 μPa·s
Oberflächenspannung (Flüssigkeit, at Siedepunkt)~16.6 mN/m
Wärmeleitfähigkeit (Gas, 25°C)0.0346 W/(m·K)

9.2 Thermodynamische Eigenschaften

Kritische Temperatur-82,6 °C (-116,7 °F) — unter Raumtemperatur; überkritischer Zustand bei 25°C
Kritischer Druck4599 kPa (4.59 MPa / 667 psia)
Kritische Dichte0.162 g/cm³
Verdampfungsenthalpie (am Siedepunkt)510 kJ/kg
Spezifische Wärmekapazität (Flüssigkeit) (at Siedepunkt)3.48 kJ/(kg·°C)
Spezifische Wärmekapazität des Gases (25°C, konstanter Druck)2.22 kJ/(kg·°C)
Netto-Verbrennungswärme50.0 MJ/kg

9.3 Weitere Sicherheitsdaten

ASHRAE-SicherheitsgruppeA3 (geringe Toxizität, hohe Entzündbarkeit)
Ozonabbaupotenzial (ODP)0 (reißt Ozonschicht nicht ab; siehe Abschnitt 12.6)
Treibhauspotenzial (GWP, 100 Jahre)~28 (relativ zu CO₂ = 1; siehe Abschnitt 12.6)

10 Stabilität und Reaktivität

10.1 Reaktivität

Chemisch stabil unter normalen Temperatur- und Druckbedingungen; nicht leicht reaktiv. Kann bei erhöhten Temperaturen mit Halogenen und starken Oxidationsmitteln reagieren.

10.2 Chemische Stabilität

Stabil unter normalen Temperatur- und Druckbedingungen. Es ist jedoch ein extrem brennbares Gas, das bei Kontakt mit jeder Zündquelle.

10.3 Möglichkeit gefährlicher Reaktionen

  • Bildet explosive Gasmischungen mit Luft (Explosionsgrenzen 5.0%~15.0%); kann bei Kontakt mit offener Flamme oder hoher Hitze entzünden oder explodieren.
  • Reagiert heftig mit starken Oxidationsmitteln (flüssiger Sauerstoff, Fluor, Chlor, Wasserstoffperoxid usw.) und verursacht Verbrennung oder Explosion.
  • Geht unter Lichteinwirkung heftige Substitutionsreaktionen mit Halogenen (Chlor, Brom) ein und bildet halogenierte Kohlenwasserstoffe und große Wärmemengen.
  • Die thermische Zersetzung bei hohen Temperaturen (>1000°C) erzeugt Wasserstoff und Kohlenstoff (Cracken).
  • Reagiert unter bestimmten Bedingungen (hohe Temperatur, Katalysator) mit Wasserdampf unter Bildung von Kohlenmonoxid und Wasserstoff (Synthesegas, Reformierungsreaktion).

10.4 Zu vermeidende Bedingungen

Hohe Temperatur, offene Flamme, Funken, statische Elektrizität, direkte Wärmequellen, Zylinderüberdruck, Kontakt mit starken Oxidationsmitteln.

10.5 Unverträgliche Materialien

Starke Oxidationsmittel (flüssiger Sauerstoff, Fluor, Chlor, Peroxide usw.), Halogene, starke Säuren, Alkalimetalle

10.6 Gefährliche Zersetzungsprodukte

Hochtemperatur-Cracken kann Wasserstoff erzeugen (H₂) und Kohlenstoff (C). Unvollständige Verbrennung produces carbon monoxide (CO).

10.7 Gefährliche Polymerisation

Tritt nicht ein.

11 Toxikologische Informationen

11.1 Informationen zu toxikologischen Wirkungen

Akute Toxizität:

Ratte Inhalation LC50 (4 Std.)>500,000 ppm (essentially non-toxic, highest concentration tested)
Maus Inhalation LC50 (2 Std.)>500,000 ppm
Kaninchen dermal LD50Nicht verfügbar (gasförmiger Stoff)

Methan ist ein einfaches Erstickungsmittel und im Wesentlichen ungiftig. Akute toxische Wirkungen werden hauptsächlich durch Sauerstoffmangel (Erstickung) verursacht.

11.2 Hautreizung/-verätzung

Keine Hautreizung/-korrosion im gasförmigen Zustand. Flüssigkeitskontakt kann Erfrierungen verursachen (physikalische Verletzung), ist aber kein chemischer Korrosivstoff.

11.3 Augenreizung/-verätzung

Keine Augenreizung/-korrosion im gasförmigen Zustand. Flüssigkeitskontakt kann schwere Erfrierungen und Hornhautschäden verursachen.

11.4 Sensibilisierung der Atemwege oder der Haut

Keine Sensibilisierung gemeldet. Verfügbare Daten zeigen keinen Sensibilisierungseffekt.

11.5 Keimzellmutagenität

Verfügbare Testdaten zeigen keine mutagene Wirkung. Methan ist ein gesättigter Alkan mit stabilen chemischen Eigenschaften; es reagiert nicht mit DNA.

11.6 Kanzerogenität

Keine Hinweise auf Karzinogenität.

  • IARC (Internationale Agentur für Krebsforschung): Nicht gelistet
  • ACGIH (Amerikanische Konferenz staatlicher Gewerbehygieniker): Nicht als Krebserzeugend eingestuft.
  • EPA (U.S. Umweltschutzbehörde): Nicht als Karzinogen eingestuft

11.7 Reproduktionstoxizität

Keine Daten zur Reproduktionstoxizität. Methan ist ein einfaches Erstickungsmittel; es wird keine Reproduktionstoxizität erwartet. Hypoxie durch Hochkonzentrationsexposition kann die fetale Entwicklung indirekt beeinträchtigen.

11.8 STOT - einmalige Exposition

  • Erstickung (Kategorie 3): Hochkonzentrierte Inhalation verdrängt Sauerstoff in der Luft und verursacht Hypoxie. Symptome sind Schwindel, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Atembeschwerden und Bewusstlosigkeit. Eine Konzentration von 10% in der Luft kann Erstickungssymptome verursachen; ein Sauerstoffgehalt unter 18% verursacht Hypoxiesymptome; unter 10% kann schnell der Tod eintreten.
  • Methan selbst hat keine dämpfende Wirkung auf das zentrale Nervensystem (im Gegensatz zu Narkosegasen); neurologische Symptome resultieren aus Hypoxie.

11.9 STOT - wiederholte Exposition

Wiederholte Niedrigkonzentrationsexposition zeigt keine signifikante Zielorgantoxizität. Methan ist chemisch stabil und reichert sich nicht an.

11.10 Aspirationsgefahr

Aspirationspneumonie in gasförmigem Zustand nicht zu erwarten. Jedoch kann hochkonzentrierte Inhalation Erstickung und in schweren Fällen den Tod verursachen. Methan selbst verursacht keine chemische Lungenverletzung.

12 Umweltbezogene Informationen

12.1 Ökotoxizität

Akute Fischtoxizität (LC50, 96 hr)Nicht verfügbar (das Gas hat eine extrem niedrige Wasserlöslichkeit; erwartungsgemäß von geringer Toxizität für Wasserorganismen)
Akute Daphnientoxizität (EC50, 48 hr)Nicht verfügbar
Algenwachstumshemmung (EC50, 72 hr)Nicht verfügbar
BakterientoxizitätNicht verfügbar

12.2 Persistenz und Abbaubarkeit

  • Atmosphärischer Abbau: Hauptsächlich abgebaut durch Reaktion mit Hydroxylradikalen (OH·); atmosphärische Lebensdauer ~12 Jahre.
  • Biologische Abbaubarkeit: Kann unter aeroben Bedingungen durch spezifische Mikroorganismen (methanotrophe Bakterien) zu Kohlendioxid und Wasser oxidiert werden.
  • Hydrolyse: Bei Umgebungstemperatur nicht hydrolysiert.
  • Photodegradation: Atmosphärischer photochemischer Abbau (indirekte Photolyse durch Reaktion mit OH-Radikalen).

12.3 Bioakkumulationspotenzial

log P = 1.09. Geringes Bioakkumulationspotenzial (unter dem Biokonzentrationsschwellenwert von log P = 4.5).

12.4 Mobilität im Boden

Hochflüchtig im gasförmigen Zustand; extrem niedrige Wasserlöslichkeit. Verdampft bei Freisetzung in den Boden leicht in die Atmosphäre. Methan kann im Boden durch methanogene Bakterien gebildet und durch methanotrophe Bakterien verbraucht werden.

12.5 Ergebnisse der PBT- und vPvB-Bewertung

Erfüllt nicht die PBT- / vPvB-Kriterien.

12.6 Andere schädliche Wirkungen

  • Ozonabbaupotenzial (ODP): 0 (baut die Ozonschicht nicht ab)
  • Treibhauspotenzial (GWP, 100-Jahres-Zeithorizont): ~28 (bezogen auf CO₂ = 1)
  • Methan ist ein wirksames Treibhausgas; sein Erwärmungseffekt pro Masseneinheit ist etwa 28-mal so hoch wie der von CO₂ (100-Jahres-Zeithorizont). Es ist ein kontrolliertes Treibhausgas gemäß dem Kyoto-Protokoll und dem Pariser Abkommen.
  • Große Freisetzungen tragen zur globalen Erwärmung bei; Emissionen sollten kontrolliert werden, mit Priorität auf Rückgewinnung und Wiederverwendung.
  • Keine kontrollierte Substanz nach dem Montrealer Protokoll (ODS).

13 Hinweise zur Entsorgung

13.1 Abfallbehandlungsverfahren

Produkt/Rückstände:

  • NICHT direkt in die Atmosphäre ablassen (Treibhausgas, GWP = 28).
  • Rückgewinnung und Recycling (Reinigung und Wiederverwendung) ist der bevorzugte Ansatz.
  • Wenn Rückgewinnung nicht durchführbar ist, kontrolliertes Verbrennen unter sicheren Bedingungen (erfordert Fachpersonal und -ausrüstung); Verbrennungsprodukte sind Kohlendioxid und Wasser.
  • Wenn Rückgewinnung und Verbrennen nicht durchführbar sind, über eine zugelassene Sonderabfallbehandlungsanlage entsorgen.
  • Nicht in Abwässer, Gewässer oder Boden einleiten.

Kontaminierte Verpackung:

  • Leere Gasflaschen müssen an den Lieferanten oder eine qualifizierte Einrichtung zur Entsorgung zurückgegeben werden. Leere Flaschen nicht wegwerfen oder zerschneiden.
  • Leere Gasflaschen mit Restdruck und Gas werden als Sonderabfall entsorgt.
  • Zylinder mit Restmethan NICHT schneiden, schweißen oder erhitzen.

13.2 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

  • Vor der Entsorgung nationale und lokale Vorschriften beachten (z. B. Gesetz zur Vermeidung und Kontrolle von Umweltverschmutzung durch feste Abfälle, Normen zur Kontrolle der Umweltverschmutzung durch Lagerung von Sonderabfällen usw.).
  • Personal sollte geeignete persönliche Schutzausrüstung tragen (siehe Abschnitt 8).
  • Für gute Belüftung sorgen, um Erstickung und Ansammlung brennbarer Gase zu verhindern.
  • Entsorgung muss durch eine qualifizierte und zugelassene Einrichtung erfolgen.
  • Beim Verbrennen sicherstellen, dass keine Leck- oder Explosionsgefahr besteht; Feuerlösch-ausrüstung bereithalten.
  • Entsorgungsunterlagen sollten aufbewahrt werden.

14 Transportinformation

14.1 UN-Nummer

1971 (Methan, verdichtet)

14.2 Ordnungsgemäße UN-Versandbezeichnung

METHAN, VERDICHTET

14.3 Gefahrenklasse(n) für den Transport

Klasse 2.1 Brennbares Gas

14.4 Verpackungsgruppe

Nicht zutreffend (Gase der Klasse 2 werden keiner Verpackungsgruppe zugeordnet)

14.5 Packmarken / Gefahrenkennzeichnung

  • Primäres Gefahrenetikett: Brennbares Gas (rot, Klasse 2.1)
  • Zusätzliche Gefahrenkennzeichnung: Keine

14.6 Methoden und Materialien für Eindämmung und Verpackung

  • Nahtlose Stahlflaschen. Gasflaschen müssen den geltenden nationalen Normen entsprechen (z. B. GB 5099).
  • Übliche Verpackungsgrößen: 40 L, 50 L Hochdruckgasflaschen (Betriebsdruck 15–20 MPa).
  • Gewinderichtung des Zylinderventilauslasses: Linksgewinde für brennbare Gase.
  • Rohranhänger (Rohrbündelbehälter) für Massentransport.

14.7 Sonderbestimmungen für verschiedene Transportarten

Straßentransport (ADR):

  • Fahrzeuge müssen über eine Gefahrguttransportlizenz verfügen; Auspuffrohre müssen mit Funkenfängern ausgestattet sein.
  • Gasflaschen müssen mit Ventilkappen und Sicherheitsringen versehen sein.
  • Gasflaschen in der Regel flachgelegt mit Ventilen in gleicher Richtung; nicht kreuzweise stapeln. Höhe darf das Fahrzeuggeländer nicht überschreiten.
  • Im Sommer Transport am frühen Morgen/Abend, um direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden.
  • Festgelegte Routen einhalten; nicht in Wohngebieten oder dicht besiedelten Gebieten anhalten.
  • ADR-Einstufung: 2.1F (brennbares Gas).

Schienentransport (RID):

  • Abdrücken verbieten (kein freies Rollen zur Sortierung).
  • Transport in geschlossenen Waggons; Gasflaschen aufrecht oder flachgelegt und gesichert.
  • RID-Einstufung: 2.1F.

Seetransport (IMDG-Code):

  • UN 1971, Class 2.1
  • Meeresschadstoff: Nein
  • Stauklasse: E (nur an Deck, fern von Wohnbereichen)
  • Flammpunkt: -188°C

Lufttransport (ICAO/IATA DGR):

  • UN 1971, Class 2.1
  • Brennbares verdichtetes Gas
  • Bestandenenger aircraft: Forbidden (Class 2.1 flammable gases prohibited on passenger aircraft)
  • Frachtflugzeuge: Nur Frachtflugzeuge (unterliegt Verpackungsanweisung 200 und Mengenbegrenzungen)

14.8 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender

  • Nicht zusammen mit Oxidationsmitteln, Halogenen, starken Säuren oder Lebens-/Futtermitteln transportieren.
  • Fahrzeuge müssen mit entsprechender Feuerlösch-ausrüstung (Pulverlöscher) und Notfallausrüstung für Lecks ausgestattet sein.
  • Transportpersonal muss speziell geschult und zertifiziert sein.
  • Während des Transports vor Sonnenlicht, Regen und hohen Temperaturen schützen.
  • Beim Anhalten auf der Strecke fern von Feuer, Wärmequellen und heißen Bereichen bleiben.
  • Auspuffrohre von Fahrzeugen, die dieses Produkt transportieren, müssen mit Funkenfängern ausgestattet sein.
  • Vorsichtig laden und entladen, um Beschädigung von Zylindern und Anschlüssen zu vermeiden.
  • Fahrzeuge sollten mit Gasmeldern für brennbare Gase ausgestattet sein.

15 Vorschriften

15.1 Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzvorschriften/-gesetze für den Stoff oder das Gemisch

Internationale Vorschriften:

  • UN GHS (Global harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien): 8. überarbeitete Ausgabe
  • Montrealer Protokoll: Keine kontrollierte ozonabbauende Substanz (ODP = 0)
  • Kyoto-Protokoll / Pariser Abkommen: Als Treibhausgas gelistet (Methan ist ein bedeutendes Treibhausgas, GWP = 28)
  • EU REACH-Verordnung (EG 1907/2006): Registrierte Substanz
  • EU CLP-Verordnung (EG 1272/2008): Verordnung über Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung
  • US OSHA HCS 2012 (US-Gefahrstoffkennzeichnung): Gefahrenkommunikationsstandard
  • US DOT 49 CFR: Vorschriften für den Transport gefährlicher Güter (Class 2.1 flammable gas)
  • ADR/RID: Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße/Schiene
  • IMDG-Code: Internationaler Code für Seeschifftransport gefährlicher Güter
  • IATA DGR: Vorschriften der Internationalen Lufttransportvereinigung für gefährliche Güter
  • UNFCCC (UN Framework Convention on Climate Change): Reduzierung der Methanemissionen ist eine globale Priorität der Klimapolitik

15.2 Chemische Sicherheitsbewertung

Für diese Substanz wurde im Rahmen dieses SDB keine Stoffsicherheitsbeurteilung durchgeführt. Anwender sollten eine eigene Beurteilung auf Grundlage der spezifischen Verwendungsbedingungen durchführen.

16 Sonstige Angaben

16.1 Referenzen

  • NIOSH Taschenführer für chemische Gefahren
  • Internationale Sicherheitskarte für Chemikalien (ICSC) No. 1440
  • NOAA CAMEO Chemikalien-Datenbank
  • PubChem-Verbindungsdatenbank (CID 297)
  • ASHRAE Handbuch - Kältesysteme und Anwendungen
  • GB/T 16483-2008 (Inhalt und Reihenfolge der Abschnitte im Sicherheitsdatenblatt für chemische Produkte)
  • GB 30000-Serie (Regeln für Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien)
  • UN-GHS (Global harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien), 8. überarbeitete Ausgabe
  • IPCC Fifth Assessment Report (AR5) - GWP reference

16.2 Abkürzungen

AbkürzungVollständiger Begriff
Sicherheitsdatenblatt / Material-SicherheitsdatenblattSicherheitsdatenblatt / Materialsicherheitsdatenblatt
GHSGlobal harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien
CASChemical Abstracts Service (CAS) (Registrierungsnummer)
UNVereinte Nationen (Gefahrgutnummer)
ODPOzonabbaupotenzial
GWPTreibhauspotenzial
LC50Letale Konzentration, 50%
LD50Letale Dosis, 50%
TLV-TWAGrenzwert - Zeitgewichteter Durchschnitt
PELZulässige Expositionsgrenze
SCBAUmluftunabhängiges Atemschutzgerät
PBTPersistent, bioakkumulierbar und toxisch
LELUntere Explosionsgrenze
UELObere Explosionsgrenze
BLEVESiedende Flüssigkeit, sich ausdehnender Dampf, Explosion (BLEVE)
IPCCIntergovernmental Panel on Climate Change

16.3 Haftungsausschluss

Dieses Sicherheitsdatenblatt (SDS) wurde in Übereinstimmung mit dem UN-GHS-Standard und geltenden regulatorischen Anforderungen erstellt. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen basieren auf öffentlich zugänglichen chemischen Datenbanken, Fachliteratur und nationalen Normen und gelten zum Zeitpunkt der Erstellung als korrekt und vollständig. Es wird jedoch keine Gewährleistung, ausdrücklich oder stillschweigend, hinsichtlich der absoluten Richtigkeit, Vollständigkeit oder Zuverlässigkeit der Informationen übernommen. Nutzer sollten die Anwendbarkeit der Informationen für ihre spezifischen Verwendungsbedingungen überprüfen und sich für Konformitätszwecke auf das offizielle SDS des Herstellers/Lieferanten beziehen. Die Informationen in diesem Dokument können aktualisiert werden, sobald neue Forschungsergebnisse und regulatorische Änderungen vorliegen; eine regelmäßige Überprüfung der neuesten Version wird empfohlen.


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